Ein Routenplaner für den digitalen Wandel

2019 ist das Buch von Axel Krommer, Martin Lindner, Dejan Mihajlović, Jöran Muuß-Merholz, Philippe Wampfler mit Beiträgen von Lisa Rosa und Kathrin Passig bei ZLL21 erschienen.

Es ist im Buchhandel erhältlich, unter anderem bei:

  • Amazon.de
  • buch.de

Ziel des Buches ist, den Netzdiskurs über digitale Bildung so für Lehrerinnen, Lehrer und andere an der digitale Transformation der Schule Interessierten aufzubereiten, dass relevante Beiträge und Argumente auch offline sinnvoll gelesen werden können.

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»Was ist der Mehrwert digitaler Medien in der Schule?«

Diese Frage hört man in jedem Lehrerzimmer und auf jeder Fortbildung. Wer die Frage stellt, betrachtet Digitales aus der Perspektive einer etablierten, aber überholten Wissens-, Lern- und Schulkultur. Der Leitmedienwechsel vom Buch zum Netz verändert diese Kulturen: In einer Kultur der Digitalität wandeln sich alle gesellschaftlichen Grundordnungen und Prozesse.

Die lauten Warnungen, die Digitales überzeichnet als Bedrohung für Mensch und Gesellschaft darstellen, blenden diese Veränderung aus. Sie bieten auch keine Lösungen oder Ansätze, wie im kulturellen Umbruch die Prozesse mitgestaltet werden können. Die Position von Digitalkritikern wie Spitzer oder Zierer hat ihren Ausgangspunkt in der Schule des 20. Jahrhunderts. Digitales wird von ihnen innerhalb dieser überholten Strukturen gemessen, als Gegensatz konstruiert und als störendes Element kommuniziert. Zeitgemäße Bildung braucht aber ein grundlegend neues Verständnis von Schule im Rahmen einer Kultur der Digitalität. Hier spielt Digitales eine tragende und ermöglichende Rolle. Anhand aktueller Debatten und Fragestellungen zeigt das Buch, wie zeitgemäße Bildung junge Menschen im Tranformationsprozess zu kultureller Teilhabe befähigen kann. Schulen, die Mündigkeit im Zeitalter der Digitalität ernsthaft anstreben, kommen nicht umhin, zeitgemäße Methoden und Arbeitsformen zu erproben und reflektieren. Dazu lädt dieses Buch aus verschiedenen Perspektiven ein.